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Monitorlexikon

Auflösung
Bezeichnet die auf dem Monitor dargestellten Bildpunkte (Pixel) im Format Breite x Höhe. Um so höher die Auflösung, desto detaillierter ist die Darstellung. Gleichzeitig steht für den Desktop und die Anwendungen entsprechend mehr Arbeitsfläche zur Verfügung.

Auflösung TFT-Displays
Auf dem Panel eines TFT-Displays befindet sich für jeden Bildpunkt der maximalen Auflösung ein Triple aus Dünnfilmtransistoren (- TFT). Wird auf einem Display mit maximal 1024 x 768 Bildpunkten Auflösung eine 800 x 600 Darstellung gewählt, "zoomt" es nicht wie ein entsprechender CRT-Monitor, sondern steuert prinzipbedingt auch nur 800 x 600 Transistor-Triple an, mit entsprechend geringerer Bildflächen-Ausbeute. Die meisten Displays bieten dafür einen VollbildModus, bei dem die geringeren Auflösungen auf die vollen 1024 x 768 Triple interpoliert werden. Da dies rechnerisch geschehen muß, sind Qualitätsverluste unvermeidbar. Für die optimale Darstellungsqualität sollte ein TFT-Display daher möglichst immer in seiner maximalen Auflösung betrieben werden.

Betrachtungs-/Einblickwinkel
LC-Displays benötigen eine Hintergrundbeleuchtung zur Erzeugung des Bildes. Je nach verwendetem Material und Konstruktion des Panels kann mit dieser Lichtdurchdringung des Displays das Bild von einem mehr oder weniger eingeschränkten seitlichen oder vertikalen Winkel aus noch scharf, mit korrekten Farben und mit allen Details wahrgenommen werden. Generell gilt: Um so größer der Winkel, um so besser. Jedoch sind die sehr großen Betrachtungswinkel nicht für jeden Einsatzbereich gleich wichtig. Wird das Display beispielsweise im Schalterbereich oder bei sonstigen Umgebungen mit mehreren Betrachtern eingesetzt, ist ein hoher Einblickwinkel eminent wichtig und sollte so hoch wie nur irgend möglich sein. Für einen stationären Arbeitsplatz mit einem einzelnen, festen Benutzer mit gleichbleibender Arbeitsposition dagegen kann ein geringerer Winkel ausreichend sein.

Bildwiederholfrequenz / Bildwiederholrate
auch Vertikalfrequenz, bezeichnet in Hz die Anzahl der Bildwechsel pro Sekunde. Das menschliche Auge nimmt Bildwiederholfrequenzen unter 70 Hz bewußt als Flimmern wahr (nicht jedoch an einem -» TFT-Display). An einem mit 60 Hz arbeitenden Monitor beispielsweise sieht man aus den Augenwinkeln das Flimmern beim seitlichen Vorbeischauen auf die dahinterliegende Wand sehr deutlich. Ab ca. 70 Hz sind die Bildwechsel bewußt nicht mehr wahrzunehmen, die Netzhaut des Auges registriert sie jedoch noch immer und ermüdet unnötig. Ab ca. 85 Hz verschwindet auch diese Beanspruchung, weshalb sowohl der neue VESA-Standard als auch die Arbeitsplatzverordnung/EMV-Richtlinien als ergonomischen Standard 85 Hz Bildwiederholfrequenz definieren. Die einem Monitor maximal mögliche Bildwiederholfrequenz (in der Regel sind die ansteuernden Grafikkarten zu sehr hohen Bildwiederholraten fähig) pro Auflösung läßt sich wie folgt berechnen: (max. Horizontalfrequenz des Monitors / Zeilenzahl der Auflösung) - 5%. Möchten Sie beispielsweise wissen, wieviel Bildwiederholrate Ihre Grafikkarte für die Auflösung 1152 x 864 auf einem Monitor mit max. 85 kHz Horizontalfrequenz im Höchstfall generieren darf: 85 kHz / 864 / 1,05 = 0,094 kHz = 94 Hz.

CMYK - RGB

CromaClear - Dot Pitch

CRT
Cathode Ray Tube, Kathodenstrahlröhre. Auf diesem Prinzip beruhen alle Monitore mit Bildröhren. Sie sind auf Grund ihres Analog-Prinzips zur Anzeige einer theoretisch unbegrenzten Anzahl von Farben in der Lage. Jeder Bildpunkt wird aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau generiert (siehe auch - RGB). Die Grafikkarte erzeugt das RGB-Signal für den Monitor mit einem analogen Signal, das in der Kombination der drei Spannungshöhen den Farbwert des jeweiligen Bildpunktes enthält. Die darstellbaren Farben werden daher in der Regel durch die Grafikkarte limitiert, deren RAMDAC (ein DigitalAnalog-Wandler) die im PC digital verarbeiteten Signale in analoge für den Monitor umwandelt. Dafür wird eine sog. Color-Lookup-Table verwendet, aus der die drei exakten Spannungshöhen für das RGB-Signal ausgelesen werden. Da die Farbinformation auf der Grafikkarte gehalten werden muß, entscheidet die Menge ihres Bildspeichers über die ihr mögliche - Farbtiefe. TFT-Displays dagegen können durchaus in den darstellbaren Farben limitiert sein (TFT-Displays Digital/Analog)

Darstellbare Farben
Bildröhren-basierte Monitore können unbegrenzt viele Farben darstellen, für die Limitierung ist die ansteuernde Grafikkarte verantwortlich (siehe auch - CRT und -Farbtiefe). Die jüngste Generation von TFT-Displays ist, die passende Grafikkarte vorausgesetzt, ebenfalls fähig, Echtfarbe mit 16,7 Mio. Farbabstufungen anzuzeigen. Einige TFT-Displays sind auf 262.144 Farben (256K Farben oder 18 Bit Farbtiefe) limitiert. Bei 1024 x 768 Bildpunkten bieten Grafikkarten mit 2 MB Bildspeicher in der Regel maximal 65K Farben und liegen damit unter den Fähigkeiten dieser Displays. Die 16,7 Mio. Farben einer 4-MBKarte werden dagegen nicht voll ausgenutzt. Bei der Auswahl der passenden Grafikkarte sollte daher gemäß dem angestrebten Einsatzbereich durchaus mit beiden Varianten experimentiert werden.

DDC
Display Data Channel, Plug & Play Standard für die automatische Abstimmung zwischen Grafikkarte und Monitor. Drei Varianten sind existent: DDC 1, DDC2, DDC 2AB. Nach DDC 1 sendet der Monitor seine Indentifikationsdaten an die Grafikkarte, die ihre Bildsignale entsprechend steuert und anpaßt. Bei DDC 2 fließen die Informationen auch in umgekehrter Richtung, d.h. Monitor und Grafikkarte tauschen gegenseitig ihre Key-Parameter aus und stellen sich optimal aufeinander ein. Hinter DDC 2AB verbirgt sich der sog. Access-Bus, dem in der Praxis bisher der breite Durchbruch verwehrt blieb. DDC1/2B ist daher heute der verbreitetste Standard für den bi-direktionalen Informationsaustausch der Komponenten.

Degauss
Entmagnetisierung des Monitors, bewirkt eine Entladung der möglicherweise ungewünscht farbverfälschenden magnetischen Aufladung des Monitors. Das Bild wird dabei kurz dunkel getastet und anschließend wieder neu aufgebaut. Viele Monitore bieten per Taste oder OSD diese Entmagnetisierungsfunktion an, bei den Volumenmodellen wird meist nur beim Einschalten ein automatisches Degaussing veranlasst (wird oft als unangenehmes "Knallen" wahrgenommen und dann fälschlicherweise mit einem Defekt des Monitors gleichgesetzt).

Diarnondtron - Dot Pitch

Dot Pitch
bezeichnet den Abstand der einzelnen Bildpunkte auf der Phosphorbeschichtung der Bildröhre und wird durch den Abstand der Maskenöffnungen definiert:

1. Lochmaske: Ein Lochblech fokussiert für jeden Bildpunkt die Elektronenstrahlen, bevor dieser auf die Phosphorbeschichtung der Bildröhre trifft.

2. Schlitzmaske: NEC's CromaClear Bildröhren verwenden eine Maske aus elliptischen, vertikalen Schlitzen zur Fokussierung der Bildpunkte.

3. Streifenmaske: Bei Trinitron (Sony-Entwicklung) und Diamondtron (Mitsubishi-Entwicklung) Bildröhren werden die einzelnen Bildpunkte horizontal durch ein "Gitter" aus senkrecht gespannten Drähten auf das Phosphor der Bildröhre gelenkt. Dieses "Gitter" reagiert gegenüber einer Lochmaske sehr empfindlich auf mechanische Erschütterungen. Deshalb stabilisieren ein oder zwei horizontal gespannte "Haltefäden" den Gitterrahmen. Bei stark aufgedrehter Helligkeit sind diese Haltefäden auf weißen Flächen manchmal als graue Linie sichtbar. oftmals wird ihnen dann eine Fehlfunktion des Monitors angelastet; sie sind jedoch prinzipbedingt unabkömmlich.

Energy Star
Energiesparstandard der US-amerikanischen Bundesumweltbehörde EPA. Danach darf ein PC oder Monitor im Standby-Modus maximal 30 Watt Leistungsaufnahme generieren, im Suspend-Modus maximal 15 Watt.

Entmagnetisierung - Degauss

EPA
US-amerikanische Bundesumweltbehörde, schuf den Energiesparstandard - Energy Star

Farbtemperatur
wird in Grad Kelvin gemessen und kann bei den meisten Monitoren eingestellt werden. Das am Monitor erzeugte Weiß läßt sich durch höheren Blau-Anteil (siehe auch - RGB) in eine kältere, bläulichere Richtung verschieben (93001 K), durch einen erhöhten Rot-Anteil in eine wärmere, gelblichere Richtung (65001). Da die Sehgewohnheiten unseres Auges sich an bedrucktem Papier orientieren, empfehlen die Ergonomen Bildschirmarbeitern einen pergamentenen Ton, dem die Einstellung 6500'K entspricht.

Farbtiefe
Bezeichnet den Umfang der einer Grafikkarte zur Ansteuerung des Monitors zur Verfügung stehenden Farbpalette, 8 Bit Farbtiefe bedeuten 21 = 256 Farben. 16 Bit Farbtiefe entsprechen 65K Farben, auch als HiColor bezeichnet (oft auch 15 Bit = 32K Farben = HiColor) und 24 Bit schließlich stehen für 16,7 Mio. Farben oder TrueColor, also Echtfarbe.

Horizontalfrequenz
definiert in kHz die maximale Leistung des Monitors und bezeichnet die Frequenz des Videoverstärkers zum Aufbau der Bildzeilen (daher auch oft als Zeilenfrequenz bezeichnet). Beispielsweise müssen für die Auflösung 1024 x 768 bei 85 Hz Bildwiederholfrequenz die Elektronenkanonen den Elektronenstrahl 85 mal pro Sekunde über alle 768 Zeilen auf der Bildröhre bewegen. Nach jedem Bildaufbau kehrt der Elektronenstrahl von der rechten unteren Ecke in die obere linke für den nächsten Bildaufbau zurück. Die dafür benötigte Zeit beträgt ca. 5% eines Bildaufbaus. Die vom Monitor zu leistende Horizontalfrequenz läßt sich daher berechnen aus: (Zeilen der Auflösung x Bildwiederholfrequenz) +5%: 768 x 85 Hz x 1,05 = 68.544 Hz = 68,5 kHz

Konvergenzkorrektur
Treffen roter und blauer Elektronenstrahl nicht exakt auf den grünen Bildpunkt, sind vertikal oder horizontal blaue oder rote Farbsäume an rechtwinkligen Bildobjekten (beispielsweise Fensterbegrenzungen oder Linien) die Folge. Mit der Konvergenzkorrektur höherwertigerer Monitore läßt sich dieser Konvergenzfehler sowohl horizontal als auch vertikal getrennt korrigieren.

Lichtstärke
Die Helligkeit von TFT-Displays wird in cd/m' (Candela) gemessen. Umso heller, desto besser. Die neueste Generation von TFT-Displays übertrifft mit 200 Candela die CRT-Monitore mit ca. 120 - 150 cd/M2 meist erheblich, womit sie Ihnen auch in sehr hellen Räumen oder Umgebungen mit stark wechselnden Lichtverhältnissen immer eine Nasenlänge Brillanz voraus haben.

Lochmaske - Dot Pitch

Moiré-Korrektur
Besonders bei sehr hohen Auflösungen kann sich ein Moiré-Effekt als seifenblasenförmiges Schillern (beispielsweise des grauen Desktop-Hintergrundes) einstellen. Höherwertige Monitore verfügen über eine Moiré-Korrektur, jedoch ist der Effekt oft auch durch empirisches Verändern der Bildbreite bzw. -höhe abstellbar.

Multifrequenzmonitore
auch Multiscan oder MultiSync (letzteres geschütztes Warenzeichen von NEC, dem " Erfinder des Multifrequenzmonitors"). Noch vor zehn Jahren waren Festfrequenzmonitore die Regel, d.h. Monitore, die lediglich ein definiertes Signal verstanden. Damalige CAD-Monitore auf SonyBasis beispielsweise benötigten für 1280 x 1024 mit 60 Hz ein Grafiksignal mit ca. 64 kHz Horizontalfrequenz. Sollte auf diesem Monitor auch das Booten des PC's mit EGA (29 kHz) oder VGA (31,5 kHz) sichtbar sein, blieb nur der Umweg über eine Simulation dieser Auflösung auf der Grafikkarte oder ein parallel angeschlossener VGA-Monitor, der erst bei Aufruf der hochauflösenden Applikation an den "großen" Monitor übergab. Mit den Multifrequenzmonitoren gelang es erstmals, für verschiedene Auflösungen und Timings denselben Monitor zu verwenden, der dann beispielsweise Signale im Bereich von 30 bis 64 kHz "verstand», also im Beispiel sowohl VGA beim Booten als auch 1280 x 1024 mit 60 Hz.

Nutek 92
skandinavischer Energiesparstandard, Bestandteil der TCO-95-Zertifizierung. Danach darf ein Monitor im Suspend-Modus maximal 8 Watt Verlustleistung generieren.

OSD
OriScreen Display, Menü zur Monitoreinstellung

Plug & Play – DDC

RGB
Die Grundfarben Rot, Grün und Blau, aus denen in der sogenannten additiven Farbmischung am Monitor alle Farben des Spektrums erzeugt werden. Treffen alle drei Elektronenstrahlen in identischer Intensität auf denselben Bildpunkt, entsteht Weiß. Im Gegensatz dazu arbeiten Drucker mit der sog. asubtraktiven Farbmischung auch CMYK-Verfahren genannt. Die drei Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb (Yellow) ergeben, in identischer Intensität übereinander gedruckt, Schwarz. Um in der Praxis ein reines Schwarz zu erhalten, wird als vierte Druckfarbe Schwarz (Black = K) verwendet.

Rotation
Monitore reagieren empfindlich auf Änderungen des Erdmagnetfeldes. Dieses unterscheidet sich signifikant bereits innerhalb der westlichen Hemisphere, differiert jedoch erheblich von einem Kontinent zum anderen. Der Monitor reagiert mit einem um bis zu mehrere Grad um den Bildschirmmittelpunkt verdrehten Bild auf diese Erdmagnetfelddifferenzen. Wurde vor einigen Jahren ein Monitor in Japan gefertigt und einjustiert, blieb in Deutschland als Korrektur nur die Öffnung des Gehäuses und eine entprechende Drehung der Ablenkeinheit auf dem Bildröhrenhals. Heute verfügen die meisten Monitore über eine Korrekturmöglichkeit per OSD oder Bedienfeldtasten, mittels derer sich das Bild in kleinen Schritten auf der Bildröhre "drehen" läßt.

Schlitzmaske - Dot Pitch

Streifenmaske - Dot Pitch

TCO
schwedische Angestelltengewerkschaft, entwickelte Grenzwerte für die elektromagnetische und elektrostatische Emission von Monitoren und erweiterte mit TCO 91 die einzigen bis dahin geltenden Grenzwerte nach MPR 11 (heute Mindeststandard). Bezog mit TCO 92 den Energieverbrauch des Monitors im Standby- und Suspend-Modus entsprechend - Nutek 92 mit ein. Erweiterte mit der Zertifizierung nach TCO 95 die Richtlinien hinsichtlich der Umweltverträglichkeit. So müssen nach TCO 95 zertifizierte Monitore unter Verzicht auf FCKW-haltige Lösungsmittel hergestellt worden sein, ihr Gehäuseplastik muß recyclinggerecht seine Zusammensetzung auf jedem Teil per Prägecode nennen und darf keine Brom-haltigen Flammschutzhemmer enthalten.

TFT
Thin Film Transistor= Dünnfilmtransistor, Verfahren für LC-Displays, bei dem für jeden Bildpunkt auf den Glasträger des Panels ein Triple aus drei Dünnfilmtransistoren (jeweils einer für Rot, Grün und Blau) direkt als Silizium aufgedampft wird. Für 1024 x 768 Bildpunkte sind also rund 2,36 Mio. funktionierende Dünnfilmtransistoren auf dem Panel nötig. Im Idealfall ohne einen einzigen Ausfall. Damit erklären sich die noch immer hohen Preise für Flachbildschirme auf TFT-Basis - sie sinken mit zunehmender Verwertbarkeit der gefertigten Panels. In jedem Fall sind die Ansprechzeiten der Dünnfilmtransistoren und der Flüssigkristalle lang genug, um selbst bei 60 Hz Bildwiederholrate nicht das geringste Flimmern wahrnehmen zu können (hier greifen also die Bildwiederholraten der Displays zur Beurteilung ihrer ergonomischen Fähigkeiten kaum). Wer sich noch an die ersten Notebooks mit farbigem LC-Display erinnert, kennt die typischen "Schlieren" des Mauszeigers: Diese sehr hohe Ansprechträgheit ist heute allerdings passé.

TFT-Display Digital/Analog
(siehe auch - TFT) Im Gegensatz zum Monitor, dessen Elektronenkanonen mit einem Analogsinal für Rot, Grün und Blau angesteuert werden, arbeiten LC-Displays intern digital. Um jedoch den Vorteil der digitalen Arbeitsweise ohne Zwischenumwandlung nutzen zu können, müssen sie von einem eigens auf sie abgestimmten Controller angesteuert werden, einer PC-Steckkarte, die die PC-internen Digitalsignale in Bilddaten umwandelt. Hier gelten jedoch Betriebssystemseitig noch keine Standards, womit eigene Software-Treiber unumgänglich sind. Dann jedoch entfallen die beim analogen Prinzip unumgänglichen Bildwechsel, da das Bild nicht mehr zeilenweise wie beim CRT-Monitor aufgebaut wird. Ein absolut stehendes Bild (quasi ohne Bildwiederholfrequenz) ist das Resultat. Gleichzeitig sind aufgrund der Digitalsignale wesentlich höhere Übertragungswege zum Display möglich und das Bildsignal ist abhörsicher. Analog-Prinzip-Displays, und das sind heute die meisten, setzen mit einem internen Analog-Digital-Wandler das analoge Signal der Grafikkarte wieder in ein digitales Signal für das Panel um. Daher verhalten sie sich einem PC bzw. der Grafikkarte gegenüber wie ein Multiscan-Monitor und laufen in der Regel ohne zusätzlichen Treiberaufwand an jedem standardisierten Grafiksignal (z.B. VESA). Eine eigene Steckkarte kann entfallen. Generell gilt für alle TFT-Displays, das ihre elektromagnetischen und elektrostatischen Emissionen an der Grenze der Meßbarkeit liegen. Daß erst in letzter Zeit TCO-95-zertifizierte Produkte auf dem Markt sind, hängt mit der Umweltverträglichkeit bestimmter Display-Komponenten gemäß TCO 95 Richtlinien zusammen (siehe auch -TCO).

Trinitron - Dot Pitch

VESA
Video Electronics Standards Association, Gremium zur Vereinheitlichung von Grafik- und Monitor-Standards.

Vertikalfrequenz- Bildwiederholfrequenz

VESA DPMS
Standard der VESA für einheitliche Signale zur Ansteuerung des Powermanagemnets des Monitors

Zeilenfrequenz - Horizontalfrequenz

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